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Wallbox-Vergleich · Easee

Easee Charge Max: Datenblatt und Einordnung

22 kW Buchse Zähler: MID PV-Überschuss DC 6 mA

Datenblattwerte laut Hersteller, abgerufen 06.10.2026 · keine eigenen Testergebnisse · Mit * markierte Links sind Werbelinks

Kurzantwort: Easee Charge Max ist eine stationäre Wallbox mit bis zu 22 kW Ladeleistung (3-phasig) und einer Typ-2-Ladebuchse für Ihr eigenes Ladekabel. Für die Abrechnung von Ladestrom bringt sie einen Zähler mit, den der Hersteller als MID-zertifiziert ausweist. PV-Überschussladen ist mit einem Energiemanager oder Zusatzgerät möglich.

EaseeEasee Charge Max

Passt zu: den privaten Einsatz, wenn der geladene Strom mit MID-zertifiziertem Zähler erfasst werden soll.

  • 22 kW (laut Hersteller einstellbar, siehe Datenblatt)
  • Typ-2-Buchse
  • Zähler: MID-Zähler
  • PV-Überschuss: mit Energiemanager oder Zusatzgerät

Beachten: Ladeanschluss als Typ-2-Buchse (kein fest angeschlagenes Kabel)

* Werbelink zur Amazon-Suche; als Amazon-Partner verdienen wir an qualifizierten Verkäufen. Datenblattwerte laut Hersteller, abgerufen 06.10.2026.

Datenblatt Easee Charge Max

Max. Ladeleistung22 kW
Phasen3
Bauformstationär (Wandmontage)
FahrzeuganschlussTyp-2-Buchse
Kabellängekeine Herstellerangabe
ZählerMID-Zähler
DC-Fehlerstromerkennung6 mA DC-Fehlerstromerkennung integriert
Vorgeschalteter FI (laut Hersteller)keine Herstellerangabe
Appja
WLANja
LANkeine Herstellerangabe
Mobilfunkja
OCPP1.6J
RFIDja
PV-Überschussladenmit Energiemanager oder Zusatzgerät
Lastmanagementdynamisch
Steuerbar nach § 14a EnWGkeine Herstellerangabe
Bidirektionalnein
SchutzartIP54
SchlagfestigkeitIK10
Betriebstemperatur-30 bis +40 °C
Maße256 x 193 x 106 mm
Gewicht1,6 kg
Garantie5 Jahre
Herstellerland / SitzNorwegen

Quelle: Easee Charge Max Datenblatt (11/2024, V1.01), abgerufen 06.10.2026. „keine Herstellerangabe“ bedeutet: In den geprüften Herstellerunterlagen nicht genannt.

Einordnung

Passt zu: den privaten Einsatz, wenn der geladene Strom mit MID-zertifiziertem Zähler erfasst werden soll.

Besonderheiten laut Hersteller

  • Integrierter MID-Zähler Klasse B (±1 %), EN 50470-3
  • Ladestrom 6 bis 32 A (3-phasig 4,1 bis 22 kW), alle Netzformen TN/IT/TT
  • Integrierter RCD Typ A 30 mA und 6 mA DC-Erkennung; Lastmanagement/PV-Laden mit Equalizer
  • Last- und Phasenausgleich für bis zu 3 Ladegeräte (Easee Link)
Beachten: Ladeanschluss als Typ-2-Buchse (kein fest angeschlagenes Kabel)
22-kW-Gerät als 11-kW-Wallbox: Dieses Modell ist für bis zu 22 kW ausgelegt. Wird es auf 11 kW begrenzt, genügt beim Netzbetreiber in der Regel die Anmeldung statt einer Genehmigung – ob die eingestellte oder die maximale Leistung zählt, klären Sie mit Ihrem Netzbetreiber. Mehr dazu: 11 oder 22 kW Wallbox.
Anschluss und Inbetriebnahme nur durch eine im Installateurverzeichnis des Netzbetreibers eingetragene Elektrofachkraft. Ablauf und Kosten: Wallbox-Installation.

Was die Merkmale bedeuten

  • Mode 3: Mode 3 ist die Ladeart, bei der Ladeeinrichtung und Fahrzeug über eine Steuerleitung kommunizieren; sie ist mit dem Typ-2-Stecker Standard für AC-Laden in Europa.
  • Typ-2-Stecker: Der Typ-2-Stecker nach IEC 62196-2 ist der europäische Standard für AC-Laden und überträgt im Heimbereich je nach Kabel ein- oder dreiphasig bis zu 22 kW.
  • MID-Zähler: Ein MID-Zähler ist ein Stromzähler mit Konformitätsbewertung nach der EU-Messgeräterichtlinie 2014/32/EU; die Kennzeichnung besteht aus CE, dem Buchstaben M und der Jahreszahl.
  • Eichrecht: Das Mess- und Eichrecht (§ 33 MessEG) verlangt geeichte Messgeräte, wenn Strom gegenüber Dritten abgerechnet wird; rein private, nicht abrechnende Ladestationen unterliegen ihm in der Regel nicht.
  • DC-Fehlerstromerkennung (6 mA): Die DC-Fehlerstromerkennung (RDC-DD nach IEC 62955) schaltet ab 6 mA Gleichfehlerstrom ab und ermöglicht den Einsatz eines RCD Typ A oder F an Ladepunkten.
  • OCPP: Das Open Charge Point Protocol (OCPP) ist ein offener, herstellerunabhängiger Standard für die Kommunikation zwischen Ladestationen und zentralen Managementsystemen; verbreitet sind Version 1.6 und 2.0.1.
  • PV-Überschussladen: Beim PV-Überschussladen lädt die Wallbox nur mit dem Solarstrom, den das Haus gerade nicht braucht; einphasig ist laut ADAC schon ab 1,4 kW Mindestleistung möglich, dreiphasig ab etwa 4 kW.
  • Lastmanagement: Lastmanagement verteilt die verfügbare Anschlussleistung auf mehrere Ladepunkte oder Verbraucher, damit der Hausanschluss nicht überlastet wird; der ADAC unterscheidet statisches und dynamisches Lastmanagement.
  • Schutzart (IP-Code): Der IP-Code nach DIN EN 60529 gibt an, wie gut ein Gehäuse gegen Berührung, feste Fremdkörper und Wasser schützt; die erste Ziffer steht für Staub, die zweite für Wasser.

Vergleichbare Modelle

Alle 52 Modelle im Wallbox-Vergleich · Alle Modelle von Easee · Kaufberatung

Häufige Fragen

Wie viel Ladeleistung hat Easee Charge Max?

Laut Hersteller bis zu 22 kW bei 3-phasigem Anschluss. Für den Betrieb als 11-kW-Wallbox wird die Leistung begrenzt; ob und wie, steht im Datenblatt und wird bei der Installation von der Elektrofachkraft eingestellt. Ab mehr als 12 kVA ist die Zustimmung des Netzbetreibers nötig.

Hat Easee Charge Max einen MID-Zähler?

Herstellerangabe zum Zähler: MID-Zähler.

Braucht Easee Charge Max einen FI-Schutzschalter Typ B?

Laut Hersteller ist eine DC-Fehlerstromerkennung (6 mA) integriert. Nach DIN VDE 0100-722 genügt dann in der Regel ein vorgeschalteter FI Typ A; welche Schutzeinrichtung nötig ist, legt die Elektrofachkraft fest.

Kann Easee Charge Max mit PV-Überschuss laden?

Ja, aber nur zusammen mit einem Energiemanager oder Zusatzgerät, das der Hersteller dafür vorsieht.

Quellen