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Wallbox-Hersteller

Easee Wallbox: Modelle, Datenblätter und Einordnung

3 aktuelle Modelle von Easee mit Datenblattwerten, Stärken, Einschränkungen und Alternativen.

  • 52 Modelle im Vergleich
  • Quellen mit Datum
  • Stand 06.10.2026

Redaktion 11kW-Wallbox · Mit * markierte Links sind Werbelinks

Kurzantwort: Easee ist ein norwegischer Hersteller; in der Modellübersicht stehen drei Easee-Wallboxen (Charge Up, Charge Max und Charge Max Eichrecht), die laut Datenblatt von 6 bis 32 A einstellbar sind und damit bei 16 A dreiphasig 11 kW liefern. Alle drei haben laut Datenblatt 5 Jahre Garantie; einen MID-Zähler besitzen nur Charge Max und Charge Max Eichrecht.

Das Wichtigste in Kürze

  • Drei Modelle im Datenbestand: Charge Up, Charge Max und Charge Max Eichrecht; Charge Up und Charge Max haben eine Typ-2-Buchse.
  • Ladestrom 6 bis 32 A, dreiphasig 4,1 bis 22 kW; 11 kW entsprechen 16 A; der Ladestrom ist einstellbar.
  • Charge Up: Zähler integriert, aber nicht MID; laut Hersteller nicht für die Abrechnung nach tatsächlichem Verbrauch geeignet.
  • Charge Max: integrierter MID-Zähler (Klasse B); Charge Max Eichrecht: eichrechtskonforme Energiemessung nach MessEV.
  • Integrierter RCD Typ A 30 mA und 6 mA DC-Fehlerstromerkennung; Schutzart IP54, Schlagfestigkeit IK10, -30 bis +40 °C.
  • Garantie 5 Jahre; WLAN, Bluetooth, LTE Cat M1 und RFID/NFC-Leser laut Datenblatt.
  • Datenblätter 09/2024 und 11/2024, abgerufen am 06.10.2026.

Aktuelle Modelle von Easee

Auswahl nach Datenblatt-Ausstattung, keine Testurteile · alle 52 Modelle vergleichen

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Easee wallbox im Überblick

Wer nach „easee wallbox“ sucht, findet drei Gerätevarianten, die sich im Wesentlichen in der Zählerausstattung unterscheiden. Die Gehäuse messen laut Datenblatt 256 x 193 x 106 mm und wiegen 1,5 bis 1,6 kg. Alle drei Varianten arbeiten mit den Netzformen TN, IT und TT und erlauben einen Last- und Phasenausgleich für bis zu drei Ladegeräte über Easee Link. Wegen des Ladestrombereichs bis 32 A sind die Modelle als 22-kW-Wallboxen geführt; sie lassen sich auf 11 kW (16 A) einstellen. Die Abgrenzung beider Leistungsklassen erklärt 11 oder 22 kW Wallbox.

Wichtig für die Anmeldung: Die Bemessungsleistung einer Anlage entscheidet darüber, ob neben der Mitteilung auch die Zustimmung des Netzbetreibers nötig ist (§19 NAV, Schwelle 12 kVA je elektrischer Anlage). In der Praxis übernimmt der beauftragte Elektroinstallateur die Anmeldung, siehe Wallbox anmelden.

Unternehmen kurz

Als Herstellerland geben die Datenblätter Norwegen an. Weitere Unternehmensdaten, etwa Gründungsjahr oder Mitarbeiterzahl, konnten hier nicht aus einer Primärquelle belegt werden und sind deshalb nicht aufgeführt.

Modellübersicht Easee

ModellLeistungAnschlussZählerPV-ÜberschussDC 6 mA
Easee Charge Max22 kWBuchseMIDmit Zusatzgerätja
Easee Charge Max Eichrecht22 kW–eichrechtskonformmit Zusatzgerätja
Easee Charge Up22 kWBuchseja (nicht MID)mit Zusatzgerätja

Datenblattwerte der Hersteller, Stand 06.10.2026. „–“ = keine Herstellerangabe. Zum vollständigen Wallbox-Vergleich

Die Modelle im Einzelnen

Easee Charge Up

Die Einstiegsvariante hat laut Datenblatt (09/2024, V1.00) einen integrierten Zähler ohne MID-Zulassung, 6 mA DC-Fehlerstromerkennung und einen integrierten FI Typ A 30 mA. Das Typ-2-Kabel lässt sich dauerhaft verriegeln. Die Anbindung erfolgt über WLAN, Bluetooth und LTE Cat M1; ein RFID/NFC-Leser ist vorhanden. Die Garantie beträgt fünf Jahre, der Hersteller sitzt in Norwegen. Lastmanagement und PV-Laden über mehrere Stromkreise sind nur mit dem Easee Equalizer möglich. Als Einschränkung nennt Easee, dass das Gerät nicht für die Abrechnung nach tatsächlichem Verbrauch, etwa beim Dienstwagen, geeignet ist. Es passt laut Datenbank für den privaten Hausgebrauch ohne Erstattung nach Verbrauch und kann mit LTE auch ohne WLAN betrieben werden.

Easee Charge Max

Der Charge Max hat einen integrierten MID-Zähler der Klasse B (±1 %) nach EN 50470-3. Ansonsten entspricht die Ausstattung dem Charge Up: Typ-2-Buchse, RCD Typ A 30 mA, 6 mA DC-Erkennung, WLAN, Easee Link, RFID. Laut Datenblatt (11/2024, V1.01) gibt es kein fest angeschlagenes Kabel, es wird also ein separates Ladekabel benötigt (Typ-2-Ladekabel). Das Modell passt, wenn der geladene Strom mit einem MID-zertifizierten Zähler erfasst werden soll.

Easee Charge Max Eichrecht

Die Eichrecht-Ausführung bietet eine eichrechtskonforme, MID-zertifizierte Energiemessung (Klasse B, EN 50470-3) und Easee Control für Online-Lademanagement. Laut Hersteller ist sie derzeit in Deutschland und Österreich erhältlich. Auch hier gilt: Lastmanagement und PV-Laden über mehrere Stromkreise nur mit Equalizer. Sie passt, wenn eine überprüfbare Messung des Ladestroms im privaten Bereich benötigt wird. Ob eine eichrechtskonforme Messung in Ihrem Fall erforderlich ist, hängt von der Abrechnung ab; das Eichrecht verlangt geeichte Messgeräte, wenn Strom gegenüber Dritten abgerechnet wird. Allgemeine Information, keine Rechtsberatung.

EaseeEasee Charge Max

Passt zu: den privaten Einsatz, wenn der geladene Strom mit MID-zertifiziertem Zähler erfasst werden soll.

  • 22 kW (laut Hersteller einstellbar, siehe Datenblatt)
  • Typ-2-Buchse
  • Zähler: MID-Zähler
  • PV-Überschuss: mit Energiemanager oder Zusatzgerät

Beachten: Ladeanschluss als Typ-2-Buchse (kein fest angeschlagenes Kabel)

* Werbelink zur Amazon-Suche; als Amazon-Partner verdienen wir an qualifizierten Verkäufen. Datenblattwerte laut Hersteller, abgerufen 06.10.2026.

Stärken und Einschränkungen

Stärken laut Datenblatt

  • Fünf Jahre Garantie, Schlagfestigkeit IK10 und ein Temperaturbereich bis -30 °C.
  • Integrierter RCD Typ A und DC-Fehlerstromerkennung: Ein zusätzlicher RCD in der Unterverteilung ist laut DKE dann nicht nötig, sofern die Elektrofachkraft nichts anderes festlegt.
  • Drei Zählervarianten (nicht MID, MID, eichrechtskonform) in einem Gehäuse.
  • Last- und Phasenausgleich für bis zu drei Easee-Geräte.
  • Anbindung auch ohne WLAN über LTE Cat M1.

Einschränkungen

  • Das Einstiegsmodell Charge Up ist nicht für die Abrechnung nach tatsächlichem Verbrauch vorgesehen.
  • Charge Up und Charge Max haben eine Typ-2-Buchse ohne fest angeschlagenes Kabel; das Ladekabel ist separat zu beschaffen.
  • Lastmanagement und PV-Laden über mehrere Stromkreise nur mit Equalizer; PV-Anbindung gelingt nur mit Energiemanager oder Zusatzgerät (Wallbox und Photovoltaik).
  • Schutzart IP54; go-e und myenergi nennen für ihre Geräte IP65.
Sicherheit: Montage, Netzanschluss und Inbetriebnahme gehören in die Hand einer im Installateurverzeichnis des Netzbetreibers eingetragenen Elektrofachkraft (§13 NAV). Die Wallbox ist vor der Inbetriebnahme anzumelden (§19 NAV). Informationen zur Vorbereitung: Wallbox-Installation.

Für wen ist eine Easee wallbox geeignet?

Der Charge Up passt für den Hausgebrauch ohne Verbrauchsabrechnung. Der Charge Max ist die Wahl, wenn ein MID-Zähler gewünscht ist, etwa für die Dokumentation der Strommenge. Der Charge Max Eichrecht richtet sich an Anwender, die eine eichrechtskonforme Messung benötigen. Für PV-Anlagenbesitzer, die ohne Zusatzgerät überschussgeführt laden wollen, bieten andere Hersteller Geräte mit entsprechendem Datenblattmerkmal, siehe zappi. Zur Ladedauer in Ihrem Fahrzeug hilft der Rechner.

Testurteile Dritter

Die Seite führt keine eigenen Tests durch. Testurteile des ADAC oder der Stiftung Warentest zu den hier genannten Easee-Modellen liegen in den ausgewerteten Quellen nicht vor; Bewertungen Dritter sind daher nicht aufgeführt.

Alternativen

Alle erfassten Modelle stehen im Wallbox-Vergleich. Mit MID-Zähler und festem Kabel kommt zum Beispiel die Heidelberg connect.solar pro in Betracht, mit optionalem MID-Zähler die KEBA KeContact P40*. Kompakte Wallboxen mit Mobilfunk führt go-e (Gemini 2.0).

Häufige Fragen

Wie viel Leistung hat eine Easee wallbox?

Der Ladestrom ist laut Datenblatt von 6 bis 32 A einstellbar. Dreiphasig entspricht das 4,1 bis 22 kW; 16 A ergeben 11 kW. Die tatsächliche Ladeleistung begrenzt zusätzlich der Onboard-Lader des Fahrzeugs.

Hat die Easee wallbox einen MID-Zähler?

Der Charge Max hat einen integrierten MID-Zähler, der Charge Max Eichrecht eine eichrechtskonforme Messung. Der Charge Up besitzt einen integrierten Zähler ohne MID-Zulassung.

Ist ein Ladekabel im Lieferumfang?

Charge Up und Charge Max haben eine Typ-2-Buchse; das Typ-2-Ladekabel ist separat zu beschaffen. Für 11 kW genügt laut ADAC ein dreiphasiges 16-A-Kabel.

Funktioniert die Easee wallbox ohne WLAN?

Laut Datenblatt verfügt sie zusätzlich über LTE Cat M1 und Bluetooth. Ein Betrieb mit LTE-Anbindung ohne WLAN ist beim Charge Up ausdrücklich möglich.

Kann ich eine Easee wallbox selbst anschließen?

Nein. Anschluss und Inbetriebnahme dürfen nur durch eine in das Installateurverzeichnis eines Netzbetreibers eingetragene Elektrofachkraft erfolgen. Sie können den Stellplatz vorbereiten und Angebote einholen.

Quellen