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Wallbox-Vergleich · myenergi

myenergi zappi (v2.1): Datenblatt und Einordnung

22 kW Buchse / Kabel Zähler: ja (nicht MID) PV-Überschuss DC 6 mA

Datenblattwerte laut Hersteller, abgerufen 06.10.2026 · keine eigenen Testergebnisse · Mit * markierte Links sind Werbelinks, Preis inkl. MwSt. laut Amazon, Stand 28.10.2026, 08:40 Uhr

Kurzantwort: myenergi zappi (v2.1) ist eine stationäre Wallbox mit bis zu 22 kW Ladeleistung (3-phasig) und wahlweise Typ-2-Buchse oder festem Kabel. Ein Energiezähler ist eingebaut, laut Herstellerangabe aber nicht MID-zertifiziert. PV-Überschussladen ist in der Wallbox selbst integriert.

myenergimyenergi zappi (v2.1)

Passt zu: Haushalte mit PV-Anlage, die ohne zusätzlichen Energiemanager überschussgeführt laden möchten.

  • 22 kW (laut Hersteller einstellbar, siehe Datenblatt)
  • Buchse oder festes Kabel (Varianten)
  • Zähler: integriert (nicht MID)
  • PV-Überschuss: ja, in der Wallbox integriert

Beachten: Nicht eichrechtskonform (laut Hersteller erst bei der kommenden Generation)

* Werbelink. Preis inkl. MwSt. laut Amazon, Stand 28.10.2026, 08:40 Uhr. Preise können sich seitdem geändert haben. Als Amazon-Partner verdienen wir an qualifizierten Verkäufen.

Datenblatt myenergi zappi (v2.1)

Max. Ladeleistung22 kW
Phasen3
Bauformstationär (Wandmontage)
FahrzeuganschlussBuchse oder festes Kabel (Varianten)
Kabellänge6,5 m
Zählerintegriert (nicht MID)
DC-Fehlerstromerkennung6 mA DC-Fehlerstromerkennung integriert
Vorgeschalteter FI (laut Hersteller)keine Herstellerangabe
Appja
WLANja
LANja
Mobilfunkkeine Herstellerangabe
OCPPkeine Herstellerangabe
RFIDkeine Herstellerangabe
PV-Überschussladenja, in der Wallbox integriert
Lastmanagementdynamisch
Steuerbar nach § 14a EnWGja (Herstellerangabe)
Bidirektionalnein
SchutzartIP65
SchlagfestigkeitIK10
Betriebstemperatur-25 bis +40 °C
Maße439 x 282 x 122 mm
Gewichtkeine Herstellerangabe
Garantie3 Jahre
Herstellerland / Sitzkeine Herstellerangabe

Quelle: Datenblatt myenergi zappi (02/2024, DS-00005 Rev. A), abgerufen 06.10.2026. „keine Herstellerangabe“ bedeutet: In den geprüften Herstellerunterlagen nicht genannt.

Einordnung

Passt zu: Haushalte mit PV-Anlage, die ohne zusätzlichen Energiemanager überschussgeführt laden möchten.

Besonderheiten laut Hersteller

  • 3 Lademodi (ECO, ECO+, FAST) mit Anpassung an PV-Überschuss; aufsteckbare Netzstromsensoren im Lieferumfang
  • Integrierter FI Typ A 30 mA und 6 mA DC-Schutz; landesspezifisch kann zusätzlicher FI vorgeschrieben sein
  • Zugang per PIN-Code (bis 127 Nutzer), OCPP-Schnittstelle, eSense-Eingang für Spartarif
  • Ladestrom 6 bis 32 A; Typ-2-Kabel (6,5 m) oder Typ-2-Buchse
Beachten: Nicht eichrechtskonform (laut Hersteller erst bei der kommenden Generation)
22-kW-Gerät als 11-kW-Wallbox: Dieses Modell ist für bis zu 22 kW ausgelegt. Wird es auf 11 kW begrenzt, genügt beim Netzbetreiber in der Regel die Anmeldung statt einer Genehmigung – ob die eingestellte oder die maximale Leistung zählt, klären Sie mit Ihrem Netzbetreiber. Mehr dazu: 11 oder 22 kW Wallbox.
Anschluss und Inbetriebnahme nur durch eine im Installateurverzeichnis des Netzbetreibers eingetragene Elektrofachkraft. Ablauf und Kosten: Wallbox-Installation.

Was die Merkmale bedeuten

  • Mode 3: Mode 3 ist die Ladeart, bei der Ladeeinrichtung und Fahrzeug über eine Steuerleitung kommunizieren; sie ist mit dem Typ-2-Stecker Standard für AC-Laden in Europa.
  • Typ-2-Stecker: Der Typ-2-Stecker nach IEC 62196-2 ist der europäische Standard für AC-Laden und überträgt im Heimbereich je nach Kabel ein- oder dreiphasig bis zu 22 kW.
  • DC-Fehlerstromerkennung (6 mA): Die DC-Fehlerstromerkennung (RDC-DD nach IEC 62955) schaltet ab 6 mA Gleichfehlerstrom ab und ermöglicht den Einsatz eines RCD Typ A oder F an Ladepunkten.
  • PV-Überschussladen: Beim PV-Überschussladen lädt die Wallbox nur mit dem Solarstrom, den das Haus gerade nicht braucht; einphasig ist laut ADAC schon ab 1,4 kW Mindestleistung möglich, dreiphasig ab etwa 4 kW.
  • § 14a EnWG: § 14a EnWG erlaubt dem Netzbetreiber seit 01.01.2024, neue steuerbare Verbrauchseinrichtungen über 4,2 kW im Bedarfsfall auf bis zu 4,2 kW zu dimmen; dafür gibt es reduzierte Netzentgelte.
  • Lastmanagement: Lastmanagement verteilt die verfügbare Anschlussleistung auf mehrere Ladepunkte oder Verbraucher, damit der Hausanschluss nicht überlastet wird; der ADAC unterscheidet statisches und dynamisches Lastmanagement.
  • Schutzart (IP-Code): Der IP-Code nach DIN EN 60529 gibt an, wie gut ein Gehäuse gegen Berührung, feste Fremdkörper und Wasser schützt; die erste Ziffer steht für Staub, die zweite für Wasser.

Vergleichbare Modelle

Alle 52 Modelle im Wallbox-Vergleich · Alle Modelle von myenergi · Kaufberatung

Häufige Fragen

Wie viel Ladeleistung hat myenergi zappi (v2.1)?

Laut Hersteller bis zu 22 kW bei 3-phasigem Anschluss. Für den Betrieb als 11-kW-Wallbox wird die Leistung begrenzt; ob und wie, steht im Datenblatt und wird bei der Installation von der Elektrofachkraft eingestellt. Ab mehr als 12 kVA ist die Zustimmung des Netzbetreibers nötig.

Hat myenergi zappi (v2.1) einen MID-Zähler?

Herstellerangabe zum Zähler: integriert (nicht MID).

Braucht myenergi zappi (v2.1) einen FI-Schutzschalter Typ B?

Laut Hersteller ist eine DC-Fehlerstromerkennung (6 mA) integriert. Nach DIN VDE 0100-722 genügt dann in der Regel ein vorgeschalteter FI Typ A; welche Schutzeinrichtung nötig ist, legt die Elektrofachkraft fest.

Kann myenergi zappi (v2.1) mit PV-Überschuss laden?

Ja, laut Hersteller ist PV-Überschussladen in der Wallbox integriert; nötig ist meist ein Zähler am Netzanschlusspunkt, damit die Wallbox den Überschuss kennt.

Quellen