Kurzantwort: Der zappi von myenergi ist laut Datenblatt eine Wallbox mit nativem PV-Überschussladen, die ohne zusätzlichen Energiemanager auskommt: Aufsteckbare Netzstromsensoren gehören zum Lieferumfang, der Ladestrom reicht von 6 bis 32 A, bei 16 A dreiphasig also 11 kW. Einen eichrechtskonformen Zähler hat die Version v2.1 nicht.
Das Wichtigste in Kürze
- Im Datenbestand steht ein Modell: myenergi zappi (v2.1), dreiphasig, Ladestrom 6 bis 32 A, 11 kW bei 16 A.
- Drei Lademodi (ECO, ECO+, FAST) mit Anpassung an den PV-Überschuss; Netzstromsensoren liegen bei.
- Typ-2-Kabel (6,5 m) oder Typ-2-Buchse erhältlich.
- Integrierter FI Typ A 30 mA und 6 mA DC-Schutz; landesspezifisch kann laut Datenblatt ein zusätzlicher FI vorgeschrieben sein.
- Schutzart IP65, Schlagfestigkeit IK10, -25 bis +40 °C, Garantie 3 Jahre.
- WLAN, LAN, App, OCPP-Schnittstelle; Zugang per PIN-Code für bis zu 127 Nutzer.
- Nicht eichrechtskonform; laut Hersteller erst bei der kommenden Generation. Datenblattstand 02/2024, abgerufen am 06.10.2026.
Aktuelle Modelle von myenergi zappi
Auswahl nach Datenblatt-Ausstattung, keine Testurteile · alle 52 Modelle vergleichen
22 kW · PV-Überschuss integriert · Buchse oder Kabel · § 14a
865,42 €*
Bei Amazon ansehen*Datenblatt & Einordnung* Werbelinks: Als Amazon-Partner verdienen wir an qualifizierten Verkäufen. Preise laut Amazon mit Stand der letzten Abfrage, inkl. MwSt.; sie können sich seitdem geändert haben.
zappi wallbox im Überblick
Der zappi* ist das Ladegerät der Marke myenergi und richtet sich nach Herstellerangabe an Haushalte mit eigener Photovoltaikanlage. Der Begriff „zappi wallbox“ meint in dieser Übersicht die Version 2.1 laut Datenblatt (DS-00005 Rev. A, 02/2024). Das Gerät ist ein 22-kW-Modell mit einstellbarem Ladestrom; für den Betrieb mit 11 kW wird der Ladestrom auf 16 A begrenzt. Warum das für die meisten Fahrzeuge keinen Nachteil bedeutet, steht unter 11 oder 22 kW Wallbox.
Besonders ist die Betriebsart: Der zappi nutzt aufsteckbare Netzstromsensoren und passt die Ladeleistung laut Datenblatt an den Überschuss der PV-Anlage an. Andere Wallboxen benötigen dafür laut ihren Datenblättern einen separaten Energiemanager oder ein Zusatzgerät. Grundlagen zur Kombination mit Photovoltaik finden Sie unter Wallbox und Photovoltaik.
Unternehmen kurz
myenergi beschreibt sich selbst als Entwickler und Hersteller intelligenter Produkte für erneuerbare Energie. Das Unternehmen wurde nach einer Fallstudie der University of Derby 2016 in Lincolnshire (Vereinigtes Königreich) gegründet. Neben dem zappi nennt die Fallstudie weitere Produkte wie eddi, harvi und hub. Das Datenblatt des zappi führt kein Herstellerland aus; belegt ist hier nur der genannte Gründungsort.
Modellübersicht myenergi
| Modell | Leistung | Anschluss | Zähler | PV-Überschuss | DC 6 mA |
|---|---|---|---|---|---|
| myenergi zappi (v2.1) | 22 kW | Buchse / Kabel | ja (nicht MID) | integriert | ja |
Datenblattwerte der Hersteller, Stand 06.10.2026. „–“ = keine Herstellerangabe. Zum vollständigen Wallbox-Vergleich
Das Modell im Einzelnen
myenergi zappi (v2.1)
Der zappi arbeitet dreiphasig und ist von 6 bis 32 A einstellbar. Die drei Lademodi ECO, ECO+ und FAST passen die Ladung unterschiedlich stark an den PV-Überschuss an; die Netzstromsensoren sind im Lieferumfang enthalten. Das Gerät misst 439 x 282 x 122 mm und hat Schutzart IP65 sowie IK10. Es ist wahlweise mit 6,5 m Typ-2-Kabel oder mit Typ-2-Buchse erhältlich. Zum Schutz sind ein FI Typ A 30 mA und eine 6 mA DC-Erkennung integriert. Der Zugang lässt sich per PIN-Code (bis 127 Nutzer) regeln; ein eSense-Eingang unterstützt Spartarife, und eine OCPP-Schnittstelle ist vorhanden. WLAN, LAN und App sind laut Datenbank vorgesehen. Die Garantie beträgt drei Jahre. Der integrierte Zähler ist nicht MID, die Wallbox nach Herstellerangabe erst in der kommenden Generation eichrechtskonform. Sie passt für Haushalte mit PV-Anlage, die ohne zusätzlichen Energiemanager überschussgeführt laden möchten.
Passt zu: Haushalte mit PV-Anlage, die ohne zusätzlichen Energiemanager überschussgeführt laden möchten.
- 22 kW (laut Hersteller einstellbar, siehe Datenblatt)
- Buchse oder festes Kabel (Varianten)
- Zähler: integriert (nicht MID)
- PV-Überschuss: ja, in der Wallbox integriert
Beachten: Nicht eichrechtskonform (laut Hersteller erst bei der kommenden Generation)
* Werbelink. Preis inkl. MwSt. laut Amazon, Stand 27.10.2026, 08:40 Uhr. Preise können sich seitdem geändert haben. Als Amazon-Partner verdienen wir an qualifizierten Verkäufen.
Stärken und Einschränkungen
Stärken laut Datenblatt
- PV-Überschussladen ist nativ eingebaut; ein zusätzlicher Energiemanager ist nicht erforderlich.
- Integrierter FI Typ A und DC-Fehlerstromschutz.
- Schutzart IP65 und IK10 für die Außenmontage.
- PIN-Zugang für viele Nutzer, OCPP-Schnittstelle und Spartarif-Eingang.
- Dynamisches Lastmanagement ist laut Datenbank vorgesehen.
Einschränkungen
- Nicht eichrechtskonform; für Dienstwagenladen mit Strommengennachweis oder Abrechnung gegenüber Dritten ist das Gerät in dieser Version nicht ausgelegt. Allgemeine Information, keine Rechtsberatung.
- Laut Datenblatt kann landesspezifisch ein zusätzlicher FI vorgeschrieben sein; die Auslegung der Schutztechnik legt die Elektrofachkraft nach den deutschen Normen fest (DIN VDE 0100-722).
- Bei reduzierter Ladeleistung steigen die Ladeverluste: Der ADAC maß bei PV-Überschussladen mit geringer Leistung 8 bis 12,8 % gegenüber unter 7 % bei voller AC-Leistung (Stand 08/2026). Das betrifft jede Wallbox, die mit gedrosselter Leistung lädt.
- Das Datenblatt stammt von 02/2024; Änderungen seitdem sind nicht ausgeschlossen.
Für wen ist der zappi geeignet?
Der zappi passt zu Haushalten mit PV-Anlage, die den Überschuss möglichst direkt ins Fahrzeug leiten wollen und dafür kein weiteres Gerät planen. Ob sich das lohnt, hängt von Fahrprofil und Anwesenheit ab: Wer das Fahrzeug tagsüber nicht zu Hause hat, nutzt den Überschussmodus weniger. Für Dienstwagenfahrer mit Zählernachweis ist ein Gerät mit MID- oder eichrechtskonformem Zähler passender, zum Beispiel aus dem Wallbox-Vergleich. Zur Berechnung von Ladezeit und Ladekosten dient der Rechner.
Testurteile Dritter
Die Seite führt keine eigenen Tests durch. Testurteile des ADAC oder der Stiftung Warentest zum zappi liegen in den ausgewerteten Quellen nicht vor und sind deshalb nicht aufgeführt.
Alternativen
Wallboxen mit Phasenumschaltung für PV-Überschussladen führen KEBA (P40) und Heidelberg (connect.solar*); dort ist zusätzlich ein Energiezähler beziehungsweise PowerMeter nötig. Mit dem go-e Controller als Zusatzgerät lässt sich bei go-e ebenfalls PV-Überschussladen einrichten. Alle Modelle vergleichen Sie im Wallbox-Vergleich; Hintergrund zu Kosten finden Sie unter Wallbox-Kosten.
Häufige Fragen
Wer stellt den zappi her?
Der zappi ist ein Produkt von myenergi. Das Unternehmen wurde laut einer Fallstudie der University of Derby 2016 in Lincolnshire gegründet.
Braucht der zappi einen zusätzlichen Energiemanager für PV-Überschussladen?
Nein. Laut Datenblatt gehören aufsteckbare Netzstromsensoren zum Lieferumfang, und die Wallbox passt die Ladung selbst an den Überschuss an.
Wie viel Leistung hat der zappi?
Der Ladestrom ist von 6 bis 32 A einstellbar. Dreiphasig mit 16 A sind das 11 kW. Wie viel das Fahrzeug tatsächlich aufnimmt, bestimmt dessen Onboard-Lader (ADAC).
Ist der zappi eichrechtskonform?
In der hier beschriebenen Version v2.1 nicht; laut Hersteller ist das erst für die kommende Generation vorgesehen. Der integrierte Zähler ist nicht MID.
Wie lange ist die Garantie?
Das Datenblatt nennt drei Jahre Garantie.
Quellen
- Datenblatt myenergi zappi (02/2024, DS-00005 Rev. A), abgerufen 06.10.2026
- myenergi, zappi, Produktseite, abgerufen 06.10.2026
- myenergi, zappi Handbuch (Juli 2023), abgerufen 06.10.2026
- University of Derby, Fallstudie myenergi, abgerufen 06.10.2026
- ADAC, Ladeverluste beim Elektroauto, Stand 06.08.2026
- firmenauto, E-Auto-Ladeverluste: ADAC-Vergleich, Stand 15.08.2026
- DKE, FAQ zu DIN VDE 0100-722, Stand 03.12.2025
- §19 NAV, geltende Fassung, abgerufen 06.10.2026
- §13 NAV, geltende Fassung, abgerufen 06.10.2026
- ADAC, 11 oder 22 kW Wallbox, abgerufen 06.10.2026


