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Wallbox-Vergleich · KEBA

KEBA KeContact P30 x-series: Datenblatt und Einordnung

22 kW Buchse / Kabel Zähler: ja (nicht MID) PV-Überschuss DC 6 mA

Datenblattwerte laut Hersteller, abgerufen 06.10.2026 · keine eigenen Testergebnisse · Mit * markierte Links sind Werbelinks, Preis inkl. MwSt. laut Amazon, Stand 27.10.2026, 08:40 Uhr

Kurzantwort: KEBA KeContact P30 x-series ist eine stationäre Wallbox mit bis zu 22 kW Ladeleistung (3-phasig) und wahlweise Typ-2-Buchse oder festem Kabel. Ein Energiezähler ist eingebaut, laut Herstellerangabe aber nicht MID-zertifiziert. PV-Überschussladen ist mit einem Energiemanager oder Zusatzgerät möglich.

KEBAKEBA KeContact P30 x-series

Passt zu: Haushalte oder Betriebe mit mehreren Ladepunkten, dynamischem Lastmanagement und OCPP-Backend-Anbindung.

  • 22 kW (laut Hersteller einstellbar, siehe Datenblatt)
  • Buchse oder festes Kabel (Varianten)
  • Zähler: integriert (nicht MID)
  • PV-Überschuss: mit Energiemanager oder Zusatzgerät

Beachten: 4G/LTE nur optional (Standardvarianten mit WLAN)

* Werbelink. Preis inkl. MwSt. laut Amazon, Stand 27.10.2026, 08:40 Uhr. Preise können sich seitdem geändert haben. Als Amazon-Partner verdienen wir an qualifizierten Verkäufen.

Datenblatt KEBA KeContact P30 x-series

Max. Ladeleistung22 kW
Phasen3
Bauformstationär (Wandmontage)
FahrzeuganschlussBuchse oder festes Kabel (Varianten)
Kabellänge6 m
Zählerintegriert (nicht MID)
DC-Fehlerstromerkennung6 mA DC-Fehlerstromerkennung integriert
Vorgeschalteter FI (laut Hersteller)Typ A
Appja
WLANja
LANja
Mobilfunkkeine Herstellerangabe
OCPPkeine Herstellerangabe
RFIDja
PV-Überschussladenmit Energiemanager oder Zusatzgerät
Lastmanagementdynamisch
Steuerbar nach § 14a EnWGja (Herstellerangabe)
Bidirektionalnein
SchutzartIP54
SchlagfestigkeitIK10
Betriebstemperatur-25 bis +50 °C (16 A) bzw. -25 bis +40 °C (32 A)
Maße516 x 240 x 166 mm (Buchse) / 643 x 240 x 142 mm (Kabel mit Halterung)
Gewichtkeine Herstellerangabe
Garantiekeine Herstellerangabe
Herstellerland / SitzÖsterreich

Quelle: Technische Daten KeContact P30 (V 1.30, 01/2026), abgerufen 06.10.2026. „keine Herstellerangabe“ bedeutet: In den geprüften Herstellerunterlagen nicht genannt.

Einordnung

Passt zu: Haushalte oder Betriebe mit mehreren Ladepunkten, dynamischem Lastmanagement und OCPP-Backend-Anbindung.

Besonderheiten laut Hersteller

  • Per DIP-Switch auf 16 A (11 kW) einstellbar; 22-kW-Variante (bis 32 A)
  • Als Master Lastmanagement für bis zu 15 c-series; OCPP-Backend als Master oder Standalone; 4G/LTE optional
  • WLAN, Ethernet, Webinterface; Modbus TCP (aktiv) für externen Stromzähler (PV-Überschussladen)
  • Integrierter Energiezähler, optional MID oder MessEV; RFID
Beachten: 4G/LTE nur optional (Standardvarianten mit WLAN)
22-kW-Gerät als 11-kW-Wallbox: Dieses Modell ist für bis zu 22 kW ausgelegt. Wird es auf 11 kW begrenzt, genügt beim Netzbetreiber in der Regel die Anmeldung statt einer Genehmigung – ob die eingestellte oder die maximale Leistung zählt, klären Sie mit Ihrem Netzbetreiber. Mehr dazu: 11 oder 22 kW Wallbox.
Anschluss und Inbetriebnahme nur durch eine im Installateurverzeichnis des Netzbetreibers eingetragene Elektrofachkraft. Ablauf und Kosten: Wallbox-Installation.

Was die Merkmale bedeuten

  • Mode 3: Mode 3 ist die Ladeart, bei der Ladeeinrichtung und Fahrzeug über eine Steuerleitung kommunizieren; sie ist mit dem Typ-2-Stecker Standard für AC-Laden in Europa.
  • Typ-2-Stecker: Der Typ-2-Stecker nach IEC 62196-2 ist der europäische Standard für AC-Laden und überträgt im Heimbereich je nach Kabel ein- oder dreiphasig bis zu 22 kW.
  • DC-Fehlerstromerkennung (6 mA): Die DC-Fehlerstromerkennung (RDC-DD nach IEC 62955) schaltet ab 6 mA Gleichfehlerstrom ab und ermöglicht den Einsatz eines RCD Typ A oder F an Ladepunkten.
  • RCD Typ A: Ein RCD Typ A erfasst Wechsel- und pulsierende Gleichfehlerströme; an Ladepunkten ist er nur zusammen mit einer DC-Fehlerstromerkennung (6 mA) zulässig.
  • PV-Überschussladen: Beim PV-Überschussladen lädt die Wallbox nur mit dem Solarstrom, den das Haus gerade nicht braucht; einphasig ist laut ADAC schon ab 1,4 kW Mindestleistung möglich, dreiphasig ab etwa 4 kW.
  • § 14a EnWG: § 14a EnWG erlaubt dem Netzbetreiber seit 01.01.2024, neue steuerbare Verbrauchseinrichtungen über 4,2 kW im Bedarfsfall auf bis zu 4,2 kW zu dimmen; dafür gibt es reduzierte Netzentgelte.
  • Lastmanagement: Lastmanagement verteilt die verfügbare Anschlussleistung auf mehrere Ladepunkte oder Verbraucher, damit der Hausanschluss nicht überlastet wird; der ADAC unterscheidet statisches und dynamisches Lastmanagement.
  • Schutzart (IP-Code): Der IP-Code nach DIN EN 60529 gibt an, wie gut ein Gehäuse gegen Berührung, feste Fremdkörper und Wasser schützt; die erste Ziffer steht für Staub, die zweite für Wasser.

Vergleichbare Modelle

Alle 52 Modelle im Wallbox-Vergleich · Alle Modelle von KEBA · Kaufberatung

Häufige Fragen

Wie viel Ladeleistung hat KEBA KeContact P30 x-series?

Laut Hersteller bis zu 22 kW bei 3-phasigem Anschluss. Für den Betrieb als 11-kW-Wallbox wird die Leistung begrenzt; ob und wie, steht im Datenblatt und wird bei der Installation von der Elektrofachkraft eingestellt. Ab mehr als 12 kVA ist die Zustimmung des Netzbetreibers nötig.

Hat KEBA KeContact P30 x-series einen MID-Zähler?

Herstellerangabe zum Zähler: integriert (nicht MID).

Braucht KEBA KeContact P30 x-series einen FI-Schutzschalter Typ B?

Laut Hersteller ist eine DC-Fehlerstromerkennung (6 mA) integriert. Nach DIN VDE 0100-722 genügt dann in der Regel ein vorgeschalteter FI Typ A; welche Schutzeinrichtung nötig ist, legt die Elektrofachkraft fest.

Kann KEBA KeContact P30 x-series mit PV-Überschuss laden?

Ja, aber nur zusammen mit einem Energiemanager oder Zusatzgerät, das der Hersteller dafür vorsieht.

Quellen